Um Tierquälerei zu halbieren – Olympischer Reitsport nur noch auf Zentauren zugelassen

Tierqual-Vorwürfe gegen das deutsche Team im Modernen Fünfkampf bei den olympischen Spielen in Tokyo: Nachdem Reiterin Annika Schleu ihr Pferd nicht unter Kontrolle bekam, wurde das Tier sowohl von der Reiterin als auch von der Trainerin vor laufenden Kameras geschlagen. Die Kritik folgte auf dem Hufe!

Da es von Tierfreunden schon lange Kritik an der Ausbeutung von Pferden im Leistungssport gibt, reagierte das Olympische Komitee prompt auf den Vorfall: Reitsport ist ab sofort nur noch auf Zentauren geduldet! Da Zentauren halb Mensch, halb Pferd sind, reduziert sich die Tierquälerei somit um 50%.

Die Entscheidung sorgte jedoch für Unmut unter den Reitsportlern. Denn: Zentauren sind schwer zu finden und tauchen vornehmlich in der griechischen Mythologie auf. Außerdem gelten die Fabelwesen mit menschlichem Oberkörper und Pferde-Unterkörper als ausgesprochen störrisch; ein falsches Wort und schon greifen sie zur Lanze. Die ersten Probe-Wettkämpfe endeten in einem Gemetzel als Zentaur Phaekomes vom Team Schweiz sich durch ein Hüsteln in der Jury provoziert fühlte.

Team Australien hingegen hatte einen Zentaur bei einem nicht-zertifizierten Züchter erworben. Das Mischwesen mit Pferdekopf und Menschenbeinen versagt kläglich an der ersten Hürde. Anschließend brach es unter dem Gewicht des eigenen Oberkörpers wiehernd vor dem entsetzen Publikum zusammen.

Von anderer Seite wurden Vorwürfe laut, dass es sich bei der Hybrid-Lösung um einen faulen Kompromiss handele. Statt 100% Tierquälerei, gebe es nun 50% Tier- und 50% Menschenquälerei.

Das IOC ist sich der schwierigen Lage bewusst und verkündete an einer langfristigeren Lösung zu arbeiten. Die Zentauren-Regel gelte vorerst nur für die Spiele in Tokyo. Danach wolle man weitere Alternativen wie Steckenpferde unter die Lupe nehmen.

Mehr Olympia: Welche Disziplinen ursprünglich angedacht waren.

Bilder: 1) Shutterstock 2) Pixabay

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