„Nie wieder Elfmeter“ – England will UEFA-Brexit

Boris Johnson ist nach der Niederlage des englischen Teams im Europameisterschaft-Finale wütend: „Die derzeitigen europäischen Fußballregeln benachteiligen England und beschneiden unsere nationale Souveränität. Insbesondere das Elfmeterschießen ist eine kontinental-europäische Erfindung. So soll der englischen Fußball klein gehalten werden. Deshalb bereiten wir ein Referendum vor, um die englischen Bürger*innen über einen Verbleib in der UEFA abstimmen zu lassen. Ich persönlich befürworte einen harten UEFA-Brexit!“

Statt das Dasein weiterhin unter der Knechtschaft der UEFA zu fristen, wolle man auch Wales, Nordirland und Schottland zum Austritt bewegen und zukünftig eine britische Insel-Meisterschaft austragen. Johnson: „Da wir der Nabel der Welt sind, kann man einen britischen Cup einer Weltmeisterschaft gleichsetzen. Europa ist sowieso nur eine kontinental-europäische Erfindung!“

Die Vorteile liegen auf der Hand: bei nur vier Teams sind alle automatisch im Halbfinale und das englische Team hätte gute Chancen gegen die drei anderen, schwächeren Teams. Außerdem wird das Elfmeterschießen abgeschafft und durch eine grenzenlose Verlängerung ersetzt. Anstatt des umstrittenen Video-Referees wird die Queen bei kritischen Entscheidungen ein Machtwort sprechen.

Durch die Mitgliedschaft in der UEFA sei der englische Fußball über die Jahre verwässert worden, so Johnson. Man wolle wieder zu den englischen Ursprüngen zurückkehren: dreckig, brutal und ohne Italiener. So klappt es auch mit dem Titel!

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