Corona-Taskforce bleibt mit Impfstoff-Transport in Suezkanal stecken

Es hätte alles so gut laufen können. Eine Million Astra-Zeneca Impfdosen hatten Jens Spahn und Andreas Scheu in Süd-Afrika erwerben können. Die dortige Regierung will den Impfstoff loswerden, da das Vakzin gegen die lokal grassierende Mutante nicht helfen soll. 

In einem eigens mit Kühl-Containern umgebauten Frachtschiff hatten die beiden am Hafen von Durban die wertvolle Ladung entgegengenommen. Der Plan: Rettung der deutschen Impfkampagne und Wiederherstellung der eigenen Ehre. Nachdem Scheuer am Horn von Afrika noch ein paar Piraten mit eilig unterzeichneten Milliarden-Verträgen abwimmeln konnte, lag nur noch der Suezkanal vor ihnen. Danach eine ruhig Fahrt durchs Mittelmeer und von Neapel wäre es mit dem LKW weitergegangen.

Die Stimmung bei der Einfahrt in den Suezkanal war ausgelassen, das Ziel zum Greifen nah. Die Corona Taskforce würde es allen Kritikern und Spöttern zeigen!

Doch dann begeht PS-Andi einen fatalen Fehler. „Tempolimit gibt es hier doch nicht, oder Jensi?“, sind die letzten Worte aus der Kommandobrücke, bevor das riesige Containerschiff mit voller Geschwindigkeit auf Grund läuft. Der Suez-Kanal, eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt, blockiert!

Schnell  macht sich Panik an Deck breit. „Ich will nicht wieder in einen Untersuchungsausschuss!“ ruft Andreas Scheuer als er ein Beiboot zu Wasser lässt. Jens Spahn packt eilig ein paar Impfdosen in seinen Rucksack und blickt traurig auf das havarierte Schiff: „Echt blöd gelaufen. Da muss unsere Chefin wohl mal wieder ihre Schuld eingestehen.“

Die Taskforce will nun per Fahrrad nach Berlin zurückfahren. Per Instagramm wollen sie auf das Schicksal überforderter Bundesminister aufmerksam machen und Spenden sammeln.

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Foto (bearbeitet): Pixabay

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