Vorbild Suezkanal – Kann die Regierung so den Reiseverkehr zu Ostern verhindern?

Nach dem Hin und Her bezüglich einer Osterruhe, steigen die Corona-Fallzahlen vor den Feiertagen weiter. Schon werden wieder Rufe nach einem harten Lockdown laut. Manche Ministerpräsidenten verlangen die konsequente Nutzung der vereinbarten Notbremsen-Regelungen oder fordern eine weitere Ministerpräsidentenkonferenz vor Ostern.

Kann die Regierung nach dem Schlingerkurs der letzten Wochen noch auf Verständnis für neue Regelungen in der Bevölkerung hoffen?

Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels. Die Blockade des Suezkanals durch ein Frachtschiff hat die Regierung auf eine Idee gebracht. Die Blockade entspreche der „Vollsperrung einer großen deutschen Autobahn“, konnte man in den Nachrichten zum Suezkanal-Vorfall lesen. Eine Wortwahl, die jetzt wohl für einen Geistesblitz in den Reihen der Regierung gesorgt hat.

Gut informierten Quellen zufolge plant die Bundesregierung ab Donnerstag die Blockade der größten deutschen Autobahnen mit Lastwagen. Diese „Unfälle“ würden es der Regierung erlauben, nicht wieder an den bestehenden Corona-Regeln zu schrauben, brächten jedoch gleichzeitige eine drastische Reduktion des gefürchteten Osterverkehrs. Mittels Verkehrsmeldungen sollen die meisten Bundesbürger*innen so von Osterreisen abgeschreckt werden. Wer sich trotzdem auf die Autobahn wagt, bleibt bis zum Ende der Feiertage ganz Corona-konform in seinem PKW stecken.

Corona-Taskforce-Mitglied Andreas Scheuer kann endlich von seiner Kompetenz als Verkehrsminister zehren und hat bereits die wichtigsten Verkehrsknotenpunkte ermittelt. Auch bei der Wahl der LKWs will man sich am Vorbild Suezkanal orientieren: 50 Lastwagen mit der Aufschrift „Evergreen“ sind bereit zum Einsatz und parken vor dem Bundesverkehrsministerium. So wird die Blockade als reiner Zufall erst richtig glaubwürdig.

Sollten die Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen, bliebe nur noch der BND. Dieser würde dann den Osterhasen zu einer Fernsehansprache zwingen und das Osterfest offiziell absagen. Dieser war aufgrund der unklaren Regelungen zu Ostern zunächst nach Mallorca gereist, befindet sich Insider-Informationen zufolge jedoch bereits in BND-Gewahrsam. Wie sie den Osterhasen gefügig machen wollen, ist noch unklar. Fest steht nur, dass sie ihn bei den Eiern haben.

Fotos (bearbeitet): Pixabay

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