Überraschende Geste ­­­­– Spahn spendet Kippot im Wert von einer Milliarde Euro an jüdische Gemeinde

Es gibt sie noch, die menschlichen Gesten der Nächstenliebe – ganz ohne Eigennutz und Hintergedanken. Wie Gesundheitsminister Jens Spahn jetzt verkündete, will sein Ministerium Kippot im Wert von ungefähr einer Milliarde Euro an jüdische Gemeinden in Deutschland spenden. Die Auslieferung solle sofort und ganz unbürokratisch ohne lästige Nachfragen erfolgen. Man wolle so ein Zeichen gegen den immer noch grassierenden Antisemitismus in Deutschland setzen.

Die Kippa (Plural: Kippot) ist eine kreisförmige Kopfbedeckung, die von Männern jüdischen Glaubens meist bei religiösen Anlässen getragen wird.

Spahn demonstrierte die eigens entworfene Kippa bei einer Präsentation im Gesundheitsministerium: „Wie Sie sehen können, haben wir uns auch etwas Gedanken gemacht. Es gibt Schlaufen auf beiden Seiten, mit der man die Kippa an den Ohren befestigen kann. Außerdem sind die von uns bereitgestellten Kippot aus atmungsaktivem Material gefertigt. Schwitzen ist damit ausgeschlossen!“

Wie das Bundesgesundheitsministerium plötzlich eine derart große Menge an Kippot beschaffen konnte, bleibt vorerst ein Rätsel. Für Jens Spahn kommen solche positiven Nachrichten jedoch genau zur richtigen Zeit. Seit Samstag wurden Vorwürfe lauter, sein Ministerium habe nutzlose Masken im Wert von einer Milliarde Euro erstanden, welche zunächst an Menschen mit Behinderung und Obdachlose verteilt werden sollten. Als Plan B habe man die unbrauchbaren Masken im Zuge einer Reservelagerung des Gesundheitsschutzes vernichten lassen wollen.

Laut Spahn alles ein großes Missverständnis: „Stand heute haben wir keine unbrauchbaren Masken auf Lager. Wir laden Sie gerne ein, unsere Bestände zu kontrollieren, sobald wir die Kippot ausgeliefert haben“. Auf die Frage einer anwesenden Journalistin, warum auf den Kippot „FFP2“ stehe, erklärte Spahn: „Das ist Hebräisch, sie haben das falschrum gelesen. Aber wenn Sie investigativ unterwegs sein wollen, schicke ich Ihnen gerne den Lebenslauf von Frau Baerbock zu!“

Mehr Spahn: Warum die letzte Impfstoff-Lieferung verzögert wurde

Fotos (bearbeitet): Shutterstock

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