Merkel kippt Osterruhe ­­– müssen wir jetzt fünf Tage durchfeiern?

Schlechte Nachrichten für alle gestressten Bürger*innen, die über die Osterfeiertage einfach mal ausspannen wollten. In einem seltenen Anfall von Selbstreflektion, wurde heute die eigentlich geplante „Osterruhe“ wieder gekippt.

„Es war einzig und allein mein Fehler“, so die Kanzlerin zerknirscht, „ich weiß nicht, was mich da geritten hat. Wir sind doch in Berlin, wa? Ruhetage, wat solln ditte?“

Stattdessen sollen alle Bürgerinnen und Bürger nun von Donnerstag bis Montag durchfeiern und ordentlich auf den Putz hauen. Die Kanzlerin selbst will mit gutem Beispiel vorangehen und an einem Outdoor Easter Rave in Brandenburg teilnehmen. „Wer bis um 3 Uhr nachts konferieren kann, der kann auch die Nacht durchtanzen“, erklärte die Kanzlerin. „Und falls jemand wirklich müde wird, haben wir ja immer noch einen Notvorrat an ›Impfung‹ dabei!“

Ausreden werden nicht geduldet, Ruhe strengstens verboten, Feiern oberste Bürgerpflicht. Das Ordnungsamt will stichprobenweise die Lautstärke in vielen Gemeinden und Kommunen messen. Bei unter 60 Dezibel an der Haustür drohen saftige Bußgelder.  

Warum der plötzliche Sinneswandel und was das alles mit der Pandemiebekämpfung zu tun hat, wurde noch nicht kommuniziert. Im Rückblick von mehreren Jahrzehnten wird sich aber sicher einiges klären, so ein Regierungs-Insider. Und Spahns berühmter Satz „Wir werden in ein paar Monaten wahrscheinlich viel einander verzeihen müssen“ wird bald ein Jahr alt und nimmt immer mehr an Fahrt auf.

Ob der Osterhase jetzt zurück aus Mallorca kommt?

Fotos (bearbeitet): Pixabay

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