Oster-Lockdown knallhart: Osterhase kommt nur nach Mallorca

Nach den knallharten Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz von gestern, stand Ostern bereits auf der Kippe: Verlängerung des Lockdowns, Kontaktbeschränkungen über die Feiertage und der Verzicht auf Reisen innerhalb Deutschlands. 

Doch der Gnadenstoß kommt nun vom Osterhasen höchstpersönlich. In einem heute veröffentlichten Presse-Statement heißt es: „In Anbetracht der gegenwärtigen Situation mit steigenden Inzidenzwerten und weitreichenden Reisebeschränkungen, erachtet der Osterhase es als unmöglich, seine zu Ostern üblichen Dienstleistungen zu vollbringen. Eine gewohnt hohe Servicequalität wäre unter den momentanen Umständen nicht aufrecht zu erhalten. Der Osterhase wird deshalb die Ostertage auf Mallorca verbringen und dort seinen Service anbieten. Wir bitten diese Entscheidung zu berücksichtigen. Bleiben Sie gesund!“

Für ein Gespräch war der Osterhase nicht zu erreichen, jedoch zeigen Fotos seines Instagram-Accounts bereits Bilder vom mallorquinischen Strand.

Der Osterhase ein eiskalter Opportunist? Verlassen die Nager das sinkende Schiff?

Tatsächlich ist die Entscheidung des Osterhasen nur konsequent. Während Reisen in Deutschland untersagt bleiben, sind die Flieger nach Mallorca ausgebucht. Anscheinend hat das Corona-Virus panische Angst vor allem, was mit Mallorca zu tun hat und bleibt am Flughafen zurück. Die deutsche Kronkolonie im Mittelmeer hat sich also zum Paradies für Corona-Flüchtlinge entwickelt. Spanier kommen jedoch noch nicht in den Genuss der mallorquinischen Freiheit. 

Millionen Eltern sind nun völlig verzweifelt darüber, dass der Osterhase nicht wie gewohnt seine Dienstleistung anbietet. „Ich weiß nicht, was ich tun soll“, so Peter W. aus Delmenhorst. „Sollen wir etwa die Ostereier selbst verstecken und den Kindern erzählen, das war der Osterhase? Das wäre doch eine glatte Lüge!“ Andere rufen dazu auf, sich auf die ursprüngliche Bedeutung der Osterfeier zu besinnen: Die Auferstehung des Osterhasen könne man auch ohne Eiersuchen feiern.

Lesen Sie hier, welche Feste ebenfalls von Corona betroffen waren: St. Martin, Nikolaus, Weihnachten & Silvester.

Foto: Shutterstock

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