Offenbarungseid: Ramelow schafft in Candy Crush nur zehn Level bei Ministerpräsidentenkonferenz

Was Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (die Linke) da während einer „Clubhouse“-Gesprächsrunde rausrutsche, sorgt nun für einen handfesten Skandal im politischen Berlin und in den sozialen Netzwerken. Ramelow hatte freimütig erklärt, dass er bis zu zehn Level beim beliebten App-Spiel „Candy Crush“ während einer Ministerpräsidentenkonferenz schaffe.

Ein Ministerpräsident, der innerhalb der mehrstündigen Konferenz lediglich zehn Level schafft? Die Opposition fordert nun einen Untersuchungsausschuss einzusetzen. Denn: Jemand, der offensichtlich Probleme damit hat, virtuell farbige Süßigkeiten in Reihen anzuordnen, sei nicht in der Lage, ein Bundesland zu regieren.

„Das schafft mein 5-jähriger in einer Viertelstunde! Das Spiel hat über 5000 Level; wir müssen nun herausfinden, in welchem Schwierigkeitsgrad Ramelow sich tatsächlich befindet und wie viele In-App-Käufe er nutzt, um voranzukommen. In jedem Fall sind zehn Level eine beschämende Leistung. Entweder Herr Ramelow benutzt seine Nase zum Spielen oder er hat zwei linke Daumen!“ so ein Kritiker des Ministerpräsidenten.

Ramelow wehrt sich gegen die Vorwürfe: „Ich bin falsch zitiert worden. Ich habe nie gesagt, dass ich nur Candy Crush während der Ministerpräsidentenkonferenz gezockt habe. Im Farm Simulator habe ich auch noch ein paar richtig große Felder umgepflügt!“

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Fotos (bearbeitet): Shutterstock

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