Wer ist der mysteriöse Monsieur L’Achète, einflussreichster Wahlkampfhelfer der Grünen?

Die CDU unter ihrem Parteivorsitzenden Armin Laschet kämpft derzeit mit schlechten Umfragewerten, und nicht erst seit seinem Vorschlag für einen „Brückenlockdown“ fragen sich viele: kann Laschet Kanzler? Gleichzeitig befinden sich die Grünen im Aufwind mit großen Chancen auf eine Regierungsbeteiligung nach der nächsten Bundestagswahl. Die letzte Forsa-Umfrage sah die Partei bereits bei 23%.

Dieser Erfolg wird auch einem mysteriösen Politik-Macher zugeschrieben, der derzeit im politischen Berlin von sich Reden macht: Der französisch-stämmige Monsieur L’Achète wurde in letzter Zeit immer häufiger mit dem grünen Spitzenduo Baerbock und Habeck gesichtet. Er soll die Partei beim Bundestagswahlkampf unterstützen und die erste grüne Kanzlerschaft möglich machen. Erst vor Ostern wurde er auf einer Besprechung gesehen, bei der er unter dem schallenden Gelächter der Anwesenden die Zeichnung einer Brücke demonstrierte. Viele fragen sich nun: Wer ist eigentlich der Mann mit dem unverdächtigen Schnauzer und dem stereotypen Barett auf dem Kopf?

Unser Scheinheiligenschein-Reporter ist der Frage auf den Grund gegangen und hat schockierende Fakten über einen bisher weitgehend unbekannten Schattenspieler der Macht aufgedeckt. Doch Monsieur L’Achète gibt grundsätzlich keine Interviews und ist dafür bekannt, aufdringliche Journalisten schon mal mit einem Baguette zu attackieren. Was hat er zu verbergen?

Unser Reporter wartet bis L’Achète die Berliner Grünen-Parteizentrale durch einen Hinterausgang verlässt. Dort die erste Überraschung: Rasch steigt er auf die Rückbank eines abgedunkelten Audi A8 mit Tarn-Kennzeichen und braust davon. Zunächst geht es auf der A100 Richtung Potsdam – wohnt er hier in einer Villa? Doch die Reise geht weiter. Auf einmal biegt der schwarze Audi auf die A2 ab und es geht mehr als 400 km Richtung Westen. Nach mehr als 5 Stunden Verfolgung endlich das Ziel: ein ruhiger Vorort von Aachen. Monsieur L’Achète schlüpft im Schutz der Dunkelheit in das Anwesen, das von Personenschützern bewacht wird.

Unser Scheinheiligenschein-Reporter verbringt die Nacht im Auto. Am nächsten Morgen in aller Frühe verlässt ein Mann das Anwesen, der Monsieur L’Achète verblüffend ähnlich sieht. Jedoch trägt er weder den markanten Schnauzer noch ein Barett, es kann sich also nicht um einen Franzosen handeln. Bei einem kurzen Abgleich der heimlich geschossenen Fotos dann der Schock: Es ist der amtierende CDU-Parteivorsitzende und Ministerpräsident von NRW, Armin Laschet! Warum wohnen die beiden Männer im selben Haus und teilen sich ein Auto?

In der Scheinheiligenschein-Redaktion werden die Fakten zusammengetragen: Auf der einen Seite Monsieur L’Achète, der die Grünen erfolgreich auf dem Weg zur ersten Kanzlerschaft unterstützen will. Auf der anderen Seite Armin Laschet, der damit beschäftig ist, die Zustimmung zur Union zu halbieren. Seit Laschet den Parteivorsitz in der CDU übernommen hat, rauschte die Zustimmung für die Union von 36% auf 27%! Beide Männer teilen sich Haus und Auto, sind jedoch grundverschiedene Persönlichkeiten. Auch verdächtig: Kurz nach jedem Treffen von L’Achète mit den Grünen, tritt Armin Laschet in ein Fettnäpfchen. Es besteht hier also auch ein zeitlicher Zusammenhang.

Doch das entscheidende Puzzle-Stück fehlt zur Lösung dieses Politik-Krimis – jetzt müssen Profis ran. Der Fall wird an Andi Scheuer zwecks weiterer Ermittlungen übergeben. Wir hoffen auf seine Kooperation und halten die Leser auf dem Laufenden!

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Fotos (bearbeitet): PixabayShutterstock

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