5 Tage wach, 2 Tage Schlaf ­– Wie gesund ist Intervall-Schlafen?

Wieder erreicht uns ein neuer Gesundheits-Trend aus den USA: Basierend auf dem beliebten Konzept des Intervalls-Fastens, wurde nun das Intervall-Schlafen entwickelt. Dabei wird den Teilnehmern aber einiges abverlangt: So soll man 2 Tage am Stück schlafen und die restlichen 5 Tage der Woche ohne Schlaf auskommen.

Wir haben Ines K. (42) aus Dinslaken, eine begeisterte „Intervall-Schläferin“ getroffen. Ines berichtet: „Früher habe ich mich auch an die gewohnten Empfehlungen gehalten und ungefähr 8 Stunden pro Tag geschlafen wie die meisten Menschen. Doch irgendwann habe ich festgestellt, dass ich immer müde und antriebslos war. Ein Bekannter hat mir dann vom Intervall-Schlafen erzählt und ich war sofort Feuer und Flamme. Am Anfang war das Programm brutal. Aber wenn man die ersten 5 Tage ohne Schlaf durchhält, geht es mit den anschließend 48 Stunden durchschlafen sehr einfach und dann stellt sich ein Rhythmus ein.“

Professor Weston vom renommierten MIT, ein Vordenker des Intervall-Schlafens, erklärt: „Das Intervall-Schlafen bietet einige Vorteile: Sobald der Körper sich umgestellt hat, bringt der Schlaf nicht mehr Ihren Tages-Rhythmus durcheinander und Sie brauchen in Summe auch viel weniger davon. Ergo haben Sie mehr Zeit für Freunde, Familie und Hobbies. Zwei Vollzeit-Jobs sind so auch kein Problem mehr. Nach 2-3 Tagen ohne Schlaf erreichen Sie zudem einen Status, den wir als „deep awake“ bezeichnen und der sich durch Reizbarkeit, Halluzinationen und dem Herunterfahren einiger Gehirnfunktionen äußert. Über die in diesem Zustand auftretenden Augenringe werden Giftstoffe abgesondert und der Körper entschlackt. Wir gehen davon aus, dass dieser Zustand unseren Vorfahren bei der Jagd geholfen hat. Aber natürlich können sie diese ursprünglichen Emotionen sehr gut im täglichen Leben einbauen, zum Beispiel im Gespräch mit Ihrem Chef.“

Viele Intervall-Schläfer berichteten zudem von drastischem Gewichtsverlust als weiterem positivem Effekt. Anfängern empfiehlt Professor Weston einen abgestimmten Mix aus Aufputschmittel und Schlafmitteln, um dem Körper die Umstellung zu erleichtern.

Ines K. jedenfalls ist begeistert. Während sie mit zitternder Hand nach einer brauchbaren Vene für ihren stündlichen intravenösen Kaffein-Shot sucht, erzählt sie von ihren weiteren Plänen: „Im nächsten Jahr möchte ich das Programm ausdehnen aufs ganze Jahr. Beim Hibernations-Programm ist man 3 Monate im Winterschlaf und 9 Monate wach! Sehen Sie auch diese coolen Energie-Blitze?“

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Foto (bearbeitet): Shutterstock

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