„Ich kann Sünde nicht segnen“ – Gott lehnt Segnung des Vatikans ausdrücklich ab

Wie er über seine eigene Presse-Agentur DPA (Diakonische Petrus Agentur) verkünden ließ, lehnt Gott eine Segnung des Vatikans ausdrücklich ab. Grund seien 2000 Jahre Sünde, Verfehlungen und Amtsanmaßung. „Ich kann Sünde nicht segnen“ heißt es im Wortlaut der göttlichen Verfügung. Zu lange habe er beide Augen zugedrückt.

Dies nur einen Tag nachdem die vatikanische Glaubenskongregation in einer formalen Antwort darüber entschieden hatte, ob Geistliche gleichgeschlechtliche Partnerschaften segnen dürfen. Die Antwort war nicht nur negativ, homosexuelle Handlungen seien „intrinsische Störungen“ und „Gott segne Sünde nicht“ hieß es dort.

Die göttliche Verfügung also eine Retourkutsche für das vatikanische Dekret?

Für die katholische Kirche kommt der Zwist zur Unzeit. Beim anstehenden Osterfest segnet der Papst normalerweise „Urbi et Orbi“ (Stadt und Erdkreis). Doch über die Jahre mussten immer mehr Menschen vom Segen ausgeschlossen werden. Der „Urbi et Orbi sine …“ (Stadt und Erdkreis ohne…) -Segen war zuletzt auf fast eine Stunde angeschwollen. Nun muss also auch noch der Vatikan selbst angehängt werden.

Einer jedenfalls will dieses Jahr nicht teilnehmen. „Ich werde erstmal bei Oprah ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern“, so Gott.

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Foto: Pixabay

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