Biden entdeckt „Q“ in Abstellkammer des Weißen Hauses – Identität endlich gelüftet

Gerade erst hat es sich der neue Präsident im Weißen Haus gemütlich gemacht. Doch nicht nur politisch muss er Trumps Hinterlassenschaften aufräumen – auch im Weißen Haus selbst wartet noch so manche Überraschung auf Joe Biden.

Wie jetzt bekannt wurde, war Biden während einem seiner drei täglichen Mittagsschläfe im Oval Office von seltsamen Geräuschen geweckt worden. Auf der Suche nach der Geräuschquelle, stieß er auf eine ihm bisher unbekannte Abstellkammer unter einem Treppenabsatz. Dort fand er zu seinem Erstaunen ein betrunkenes Äffchen vor, das wütend einen Laptop bearbeitete. Wie sich bei dem anschließenden Verhör durch den Secret Service herausstellte, handelte es sich dabei um niemand geringeren als „Q“, den Strippenzieher hinter der QAnon-Ideologie.

Seit Trumps Wahlniederlage war es ruhig geworden um „Q“, der sonst regelmäßig seine Anhänger mit frei interpretierbaren Botschaften, sogenannten „Q Drops“, beglückte. Hatten viele QAnon-Gläubige bis zuletzt auf eine Finte oder einen taktischen Schachzug von Trump gehofft, um die Präsidentschaft des „radikalen Linken“ Biden zu verhindern, herrschte nach der Inauguration große Enttäuschung im QAnon-Lager.

Kein Wunder, wie sich nun herausstellte. „Q“ konnte nichts mehr posten, da Biden nach dem Einzug ins Weiße Haus das Wifi-Passwort geändert hatte!

Die Geschichte von „Q“ geht zurück bis 2017, dem ersten Jahr der Amtszeit von Donald Trump. Nach bescheidenen Anfängen auf 4chan, einem anonymen Web-Portal, wurde QAnon zu einer weltweiten Bewegung mit Millionen Anhängern. Im Zentrum des neugeschaffenen Glaubens-Systems: Kein geringerer als Donald Trump himself, der in QAnon-Kreisen zu einer Heldenfigur im Kampf gegen geheime Eliten und konspirative Mächte stilisiert wurde.

Trump als Hauptprotagonist von QAnon ist jedoch kein Zufall: Trump hatte das Kapuzineräffchen, (englisch Capuchin Monkey, kurz „Q“), 2017 wie so viele andere als Pressesprecher eingestellt. Als er (also „Q“, Adm. d. Red.) jedoch bei einer Pressekonferenz anwesende Journalisten mit Kot bewarf, wurde er zum Twitter- und Pressetexte schreiben in der Abstellkammer eingeschlossen. Zunächst belächelt, fanden seine wirren Texte schnell Anklang bei rechten Verschwörungstheoretikern. Mit der wachsenden QAnon-Bewegung und der damit verbundenen Unterstützung für Trump schlug „Q“ wieder die Anerkennung des damaligen Präsidenten entgegen. Mit Bier und Zigaretten entlohnt, wurden seine Nachrichten im Laufe der Zeit immer abgedrehter. Sein ultimatives Ziel: mit Trump als Marionette die USA in eine Bananenrepublik zu verwandeln.

Nach der Wahlniederlage im November 2020, wendete sich jedoch das Blatt erneut. „Q“ fiel wieder in Ungnade und wurde vom erratischen Trump mitverantwortlich für dessen Misere gemacht. Sogar alkoholfreies Bier wurde dem loyalen Äffchen angedroht. Mit ein paar letzten „Q Drops“ versuchte „Q“ seine Anhänger dazu zu bringen, das Weiße Haus zu stürmen und ihm eine Möglichkeit zur Flucht zu verschaffen. Doch nun rächte sich die freie Interpretierbarkeit seiner Botschaften: die aufgebrachten Trumpisten stürmten fälschlicherweise das Kapitol.

Nach seiner Befreiung durch Biden will „Q“ sich jetzt neuen Aufgaben widmen: „Ich habe gehört, die deutsche Regierung sucht immer Leute, die Corona-Regelungen in diffuser und schwer zu interpretierender Art und Weise schreibt. Das wäre was für mich!“

„Q Drops“, das Lebenselixier von Millionen Menschen also nichts als digitaler Affenmist? Wohin können sich die QAnon-Anhänger nun wenden? „Q“ jedenfalls hatte das Ende kommen sehen. Sein letzter, nicht mehr abgeschickter „Q Drop“ lautet: „Folge der Kokosnuss, nicht der Orange!“ Der Kreis schließt sich.

Bilder (bearbeitet): Pixabay

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