Amazon-Chef will erste Frau zum Mond schicken – Versandoption noch offen

Eine Frage, die sich Millionen Menschen jeden Morgen stellen: Was kann man mit seinem Leben noch Spannendes anfangen, wenn man 184,6 Milliarden US-Dollar schwer ist und schon alles hat? Die Antwort ist simpel: Man beginnt sein eigenes Raumfahrtprogramm.

So auch Jeff Bezos, der letzte Woche verkündet hat, unter dem Namen „Blue Origin“ bis 2024 die erste Frau in der Geschichte der Raumfahrt zum Mond zu schicken. Ein Novum, nachdem bisher nur zwölf Männer die Oberfläche des Erdtrabanten betreten haben. Damit tritt der reichste Mensch der Welt in direkte Konkurrenz zum „SpaceX“ Programm von Tesla-Gründer Elon Musk, dem nur fünftreichsten Mensch der Welt.

Die Forschungen laufen bereits auf Hochtouren und Bezos kann auf viele durch Amazon erprobte Technologien aus dem Bereich der Logistik bauen. Trotzdem müssen noch einige Probleme gelöst werden. So tüfteln die Wissenschaftler fieberhaft an einer passenden Verpackung, in die sie die Frau stecken können. Die Menge der zu verwendeten Luftpolsterfolie gilt es exakt zu berechnen – schützt sie doch die fragile Fracht und dient gleichzeitig als Zeitvertreib auf der langen Reise. Offen ist auch, ob die Sendung über Amazon Prime kostenfrei versendet wird oder ob zusätzliche Frachtkosten anfallen. Und zu guter Letzt: Wer wird als Empfänger eingetragen? „Mann im Mond“ könnte zu ungenau sein und das Paket beim Nachbarn landen.

Die Astronautin soll aus der Amazon-Belegschaft auserkoren werden. Mit zusätzlichen 20% Gefahrenzuschlag auf den gesetzlichen Mindestlohn, will Bezos den Einsatz auch fürstlich belohnen.

Die Verlockung eines Raumes ohne Schwerelosigkeit, Steuern und Gewerkschaften wird das Raumfahrtprogramm sicher weiter befeuern. Bis zur ersten Amazon-Mondzentrale dürfte es daher nur noch ein paar Jahre dauern und die nächste Generation wird den Mond nur noch mit Amazon-Logo kennen: „Schau mal – wir haben heute wieder Full Prime Moon!“.

Währenddessen kann sich die Menschheit beruhigt zurücklehnen mit dem guten Gefühl, dass die Eroberung des Weltalls in den vertrauensvollen Händen einiger Super-Milliardäre liegt. „Space is not the limit“ beschreibt nicht nur Bezos‘ Lebensmotto, sondern wäre auch der geeignete Titel für den nächsten James Bond Film.

Kandidaten für die Rolle des Superschurken sind in diesem Artikel zu finden. Psychopathisch lachen kann er schon, aber hat Jeff Bezos eigentlich eine Katze?

Lesen Sie hier, an welchem Projekt Elon Musk in der Zwischenzeit gearbeitet hat.

Originalfotos (bearbeitet): Shutterstock

Share and Enjoy !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ähnliche Beiträge