Imbiss in Pompeij entdeckt – Ist der Döner ein Römer?

Archäologen haben bei Ausgrabungen in Pompeij einen gut erhaltenen Schnellimbiss gefunden. Ein außergewöhnlicher Fund, der völlig neue Erkenntnisse über die Essgewohnheiten im römischen Reich im Jahre 79 n. Chr. liefert.

Nun haben ein Spieß mit Fleischresten, eine hölzerne Dreh-Vorrichtung und ein überdimensioniertes Fleischmesser die Forscher auf eine völlig neue Spur geführt: der Döner, Deutschlands beliebtester Snack, könnte eine römische Erfindung sein!

An der Ausgrabungsstelle finden sich gut erhaltene Fresken und Graffiti, die diese These stützen. Die angebotene Speise wird dort auf Latein als „dono“ (deutsch: Gabe/ Geschenk) bezeichnet. Die phonetische Nähe zum „Döner“ ist offensichtlich.

Des Weiteren wurde der „dono“ in einem „Maximus“ Menü zusammen mit frittierten Teigstreifen und dem Getränk einer Wahl angeboten. Der Besitzer konnte als ein gewisser „Arslanus“ identifiziert werden. Er selbst und zwei Kunden wurden vom Vulkanausbruch überrascht, als er gerade einen neuen „Dono“-Spieß auftaute.

Eine Entdeckung, die die gesamte Geschichte der Esskultur auf den Kopf stellen könnte!

Führende Historiker gehen nun davon aus, dass der Brauch, Fleisch auf sich drehenden Spießen zu braten, im oströmischen Reich überlebt hatte und nach der Eroberung Konstantinopels Teil der osmanischen Kultur wurde. Von dort sei der Döner dann während der Türkenkriege wieder nach Europa gebracht geworden. Aus dieser Zeit stammt auch der abfällige Begriff „Spießer“, mit dem ursprünglich die befeindeten Osmanen bedacht wurden.

In Deutschland haben die ersten Döner-Imbisse bereits reagiert und nicht wenige Besitzer tragen Tunika, um die 2000jährige Tradition ihres Snacks zu feiern. Statt türkischem Pop gibt es nun immer öfter sanfte Harfenmusik sowie Lesungen von Seneca und Virgil.

Auch für die Geschichtsforschung als solche bietet die These neue Erklärungsansätze. Wurde Caesar gar mit Döner-Spießen und Dönermessen ermordet? Dies würde auch endlich erklären, wie die Waffen in den Senat gebracht werden konnten – getarnt als Imbiss-Utensilien. Auch warum es angeblich 23 Stiche gebraucht haben soll, bis Caesar tot war, wäre nun nachvollziehbar: Dönermesser eignen sich nur zum Schaben – ein langsamer und qualvoller Tod.

Von türkischer Seite wurde verstimmt auf die Nachrichten aus Pompeij reagiert, da der Döner als elementarer Bestandteil der osmanischen Küche betrachtet wird. Ein Tag nach Bekanntwerden der „Römer-Döner“ Spekulationen, präsentierten türkische Forscher ein 3500 Jahre altes, gut erhaltenes, Fladenbrot mit Tomaten- und Käseresten aus Ostanatolien – die älteste Pizza der Welt ist türkisch!

Originalfotos (bearbeitet): 1) Marcus Cyron, Lizenz: CC BY-SA 2.0 2) Pixabay

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