Unterricht trotz Corona und Stoßlüften: Schüler/innen sollen sich mit Iglus schützen

Am vergangenen Mittwoch wurden die Regelungen für die Verlängerung des Lockdowns zwischen Bund und Ländern vereinbart. Die gute Nachricht für viele Eltern: Schulen bleiben weiterhin geöffnet.

Dank des innovativen Konzepts des permanenten Stoßlüftens haben Aerosole in deutschen Schulen keine Chance. Doch bei sinkenden Temperaturen und dem ersten Schneefall gilt es weitere Anpassungen vorzunehmen. Deshalb bereitete Bildungsministerin Karliczek die Schüler/innen unter dem Motto „Winter is coming“ auf eine lange und harte Zeit vor.

Eckpunkte sind:

  • Schüler/innen sollen mit selbst gebauten Iglus die vorgeschriebenen Abstände in den Klassenzimmern einhalten. Vorteil: So muss keine Maske getragen werden und die Kinder sind vor Eisbärangriffen geschützt.
  • Auf den Gängen darf die eigene Skilanglauf-Loipe nicht verlassen werden.
  • Kinder können mit Sessellift oder per Gondel zur Schule gebracht werden.
  • Kinder mit Brille müssen einen Eiskratzer mitbringen.
  • Jede Klasse muss einen Schneeräum- und Tafelkratzdienst einrichten.

Kritik, dass es jedes Jahr mindestens einen Winter gibt und dass das Bildungsministerium es versäumt habe, ein angemessenes Hygienekonzept zu entwickeln, wies Karliczek von sich. Die Hauptaufgabe der Schulen sei es, die Kinder auf das spätere Leben vorzubereiten. Und wie lernt man soziale Kälte besser kennen als bei eisigen Minustemperaturen?

Stattdessen solle man das Beste aus den Umständen machen. Der pädagogische Auftrag und der Lehrplan würden ebenfalls an die neuen winterlichen Realitäten angepasst:

  • Aufmüpfige Schüler/innen können zum Time-Out auf eine Eisscholle verbannt werden.
  • Im Sport-Unterricht sollen neue Disziplinen wie Walross-Harpunieren und Hundeschlitten-Fahren angeboten werden.
  • Im Kunst-Unterricht werden Eis-Skulpturen geschnitzt.
  • Als neue Fremdsprache wird Inuktitut, die Sprache der Inuit angeboten.

Doch diese Maßnahmen sollen nur solange nötig sein, bis Deutschlands Schulen mit einem zeitgemäßen Belüftungs-System ausgestattet werden. Um die Nachrüstung voranzubringen, wurde das Projekt-Team des Flughafens BER engagiert, da dieses mit dem Bildungsministerium in Sachen Arbeitstempo kompatibel ist. Erste Ergebnisse werden noch im 21. Jahrhundert erwartet – falls die globale Erwärmung nicht schneller ist.

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Originalfotos (bearbeitet): 1) Shutterstock 2) Pixabay

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