Nach Beregnung mit Wasserwerfern: Berliner Polizei testet Einsatz von Lichteffekten und Nebelmaschinen gegen Demonstranten

Am Mittwoch war es der Berliner Polizei erfolgreich gelungen, nach nur wenigen Stunden die Proteste gegen das Infektionsschutzgesetz aufzulösen. Dabei wurden die Demonstranten mittels Wasserwerfer sanft beregnet – eine innovative und gewaltfreie Methode, die nun noch verfeinert werden soll.

Polizeisprecher Alexander Schmidt: „Wir setzen weiterhin auf 100% gewaltfreie Möglichkeiten der Protestauflösung. Dabei soll eine ungemütliche Atmosphäre erzeugt werden, um die Demonstranten zum freiwilligen Rückzug zu bewegen. Die Beregnungs-Taktik hat ja schon wunderbar funktioniert. Nun möchten wir zusätzlich mit Nebelmaschinen und Stroboskoplichtern ein richtiges Herbstgewitter simulieren.“

In einem Berliner Club, unterstützt von einem rhythmischen Donner-Bass, wurde das Konzept bereits erfolgreich getestet. Die Probanden warfen die Hände in die Luft und drehten sich orientierungslos im Kreis. Die Gefährder-Ansprache selbst soll beim neuen Konzept zu den Klängen von „YMCA“ erfolgen.

Doch auch die Regen-Taktik ist keine Allzweckwaffe: An einem Regentag würde ihre Wirkung verpuffen und die Polizei stünde im Regen. Deshalb hat sich die Berliner Polizei noch etwas anderes überlegt. Schmidt: „Momentan testen wir auch eine große Windmaschine. Damit können wir Windgeschwindigkeiten von bis zu 35km/h erzeugen. Diese Brise ist unangenehm und kann schon mal jemandem den Aluhut vom Kopf wehen, aber verletzen kann sich dabei niemand.“

In der nächsten Eskalationsstufe will man die Querulanten dann mit Seifenblasen beschießen, aber das sei schon ziemlich fies, so der Polizeisprecher. Sollten alle Stricke reißen, bliebe immer noch der Einsatz der sogenannten „Wendler-Kanone“. Dabei werden die Demonstranten direkt und auf voller Laustärke mit Wendler-Hits beschallt. So weit, das hoffen in Berlin alle, wird es aber hoffentlich niemals kommen.

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Foto: Pixabay

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