Von wegen Reinheitsgebot – Viele Biere mit Pilzen belastet

Aus dem Bundesgesundheitsministerium kommt eine besorgniserregende Studie, die vielen Bierliebhabern sauer aufstoßen wird. Stichproben-Tests haben ergeben, dass die meisten der in Deutschland verkauften Biere mit Pilzen verseucht sind!

Konkret wurden 50 Zufallsproben gängiger Biersorten untersucht. Der erschreckende Befund: 100% der Proben wiesen Spuren des einzelligen Pilzes „Saccharomyces cerevisiae“ auf. Konsum derartig verunreinigter Biere kann zu Heiterkeit, Geselligkeit und Enthemmung führen. In höheren Dosen können sogar verminderte Reaktionsfähigkeit, Erbrechen und Gedächtnisverlust auftreten.

Als Folge erwägt das Gesundheitsministerium Razzien der Brauereien und verschärfte Kontrollen der Lieferketten. Schließungen und ein temporäres Bier-Verbot stehen ebenfalls zur Debatte. Ein Schlag ins Gesicht für eine Branche, die sich immer wieder auf das Reinheitsgebot beruft.

Berichte über mit Pilzen verunreinigte Biere gibt es schon länger. Schamlose Brauereien scheinen den Pilzbefall sogar wissentlich herbeizuführen. Ekelhaft: Auch Bier aus dunklen Abstellräumen (sog. „Keller-Bier“) und völlig abgestandenes Bier (sog. „Alt-Bier“) wurde bereits an nichtsahnende Konsumenten verkauft.

Das Bundesgesundheitsministerium ruft alle Bundesbürger dazu auf, bis auf weiteres folgende Biertypen zu meiden: Altbier, Berliner Weiße, Bockbier, Export, Gose, Helles, Kölsch, Märzen, Oktoberfest Bier, Pils, Rauchbier, Sauerbier, Schwarzbier, Weizen, Zwickl und Kellerbier.

Vom Konsum nicht-deutscher Biere wird grundsätzlich abgeraten.

Lesen Sie hier, warum Bild und Spiegel zu „Spiegel-Bild“ fusionieren.

Foto: https://pixabay.com/de/ 

Share and Enjoy !

0Shares
0 0