Folgenschwere Verwechslung: Ghostbusters töten Michelin-Mann

In New York City ist es wieder zu einem Fall tödlicher Gewalt durch Gesetzeshüter gekommen.

Anwohner hatten das NYPD am Freitagabend verständigt, als ein „offensichtlich angetrunkenes, fettes, aus weißen Ringen bestehendes Wesen“ durch Brooklyn lief. Aufgrund der Beschreibung wurde der Fall an die „Ghostbusters“, eine Sondereinheit für paranormale Aktivitäten, weitergereicht. Eigentlich ein Routine-Einsatz für die vier erfahrenen Geisterjäger, die sich sofort zum Ort des Geschehens begaben.

Doch bei der Personenkontrolle eskalierte die Situation: Als der Verdächtige den Anweisungen der Ghostbusters nicht Folge leistete, eröffneten diese das Feuer.

Augenzeuge Ray Bean: „Es war schockierend. Sie schrien etwas in Richtung des seltsamen dicken Mannes und als dieser nicht gleich reagierte, schossen sie mit ihren riesigen Tasern auf ihn. Der dicke, weiße Mann schmolz dann und es stank total nach verbranntem Gummi. Das war Mord!“

Die herbeigerufenen Sanitäter konnten nur noch den Tod feststellen. Reifenspuren am Tatort zeugen auch zwei Tage nach dem Geschehen von dem tragischen Vorfall. Wie die Ghostbusters später in einer Vernehmung angaben, waren sie davon ausgegangen, dem Marshmallow-Mann gegenüberzustehen, einem alten Widersacher aus den 80ern.

Tatsächlich handelte es sich bei dem Getöteten aber um den allseits beliebten Michelin-Mann, der gerade in Brooklyn ein von ihm mit einem Stern ausgezeichnetes Restaurant besucht hatte. Aufgrund schlechter Englisch-Kenntnisse hatte der gebürtige Franzose die Anweisungen der Ghostbusters nicht verstanden. Noch schockierender: Zwar sehen sich der Michelin- und der Marshmallow-Mann frappierend ähnlich, jedoch ist Letzterer über 30 Meter groß. Eine Verwechslung, die den erfahrenen Geisterjägern nicht hätte passieren dürfen.

Bis die Untersuchungen abgeschlossen sind, bleiben die Ghostbusters suspendiert. Außerdem droht ihnen ein Strafverfahren wegen Beschädigung geistigen Eigentums. Sollten die vier Angeklagten freigesprochen werden, hat New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo bereits einen Vorschlag, wie sich die Geisterjäger rehabilitieren könnten: Er will sie in Weiße Haus schicken, um den dortigen Spuk zu beenden.

Lesen Sie hier mit welchen Geistern die Grünen Halloween feiern.

Originalfoto (bearbeitet): Rico Shen, Lizenz: GNU FDL 1.2

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