Statement gegen Tempolimit: ADAC will neuen Geschwindigkeits-Rekord auf Autobahn aufstellen

Endlich bezieht der ADAC Position zur schwelenden Debatte um die Höchstgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen. Dem größten deutschen Automobil-Interessenverband war von Befürwortern und Gegnern des Tempolimits vorgeworfen worden, sich in dieser Thematik zu passiv zu verhalten.

Damit ist jetzt Schluss: der ADAC setzt ein deutliches Zeichen für individuelle Freiheit und Freude am schnellen Fahren.

Kommenden Samstag soll auf der A2 zwischen Potsdam und Hannover ein neuer Geschwindigkeitsrekord aufgestellt werden. Der bestehende Rekord von 2017 für die Höchstgeschwindigkeit auf öffentlichen Straßen liegt bei 445,54 km/h. 

Mit einem Dragster, der in der hauseigenen Werkstatt für die deutschen Anforderungen umgebaut wurde, will der ADAC nun diesen Rekord weit übertreffen. Bei einer Testfahrt am Mittwochmorgen wurde bereits eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 430 km/h erreicht – trotz des Berufsverkehrs. Dabei ist auch der Schnappschuss des ADAC-Dragsters entstanden, der intern liebevoll „Gelber Teufel“ genannt wird.

Vorstands-Mitglied Lars Soutschka gibt sich jedenfalls optimistisch: „Ich denke, die 500km/h-Marke können wir am Samstag knacken. Damit werden wir nicht nur einen neuen Rekord aufstellen, sondern auch ein starkes Statement für den Fahrspaß auf deutschen Autobahnen abgeben!“

Um keine Unannehmlichkeiten für andere Verkehrsteilnehmer zu verursachen, soll die Strecke nicht extra abgesperrt werden. Damit trotzdem ein sicheres und schnelles Vorankommen gewährleistet ist, wurde der Dragster mit einer besonders leistungsstarken Lichthupe und einem Linksblinker aus der Flugzeugtechnik nachgerüstet.

Lesen Sie hier, gegen welches Tempolimit sich Andreas Scheuer ausspricht.

Bilder (bearbeitet): 1) Franz Franzen, Lizenz: CC BY 2.0 2) Gt diesel, Lizenz: CC BY-SA 3.0 3) https://pixabay.com

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