Wegen Kürbis-Verschwendung: Grüne fordern Reisgeister zu Halloween

Es ist Oktober und wieder steht Halloween vor der Tür. Der Siegeszug, den dieser aus dem anglo-amerikanischen Kulturkreis stammende Brauch auch bei uns geführt hat, ist unverkennbar: überall wird man mit Hexen, Gespenstern und natürlich den allgegenwärtigen Kürbisgeistern konfrontiert.

Doch viele Menschen fragen sich, ob man dieses Fest guten Gewissens begehen kann oder ob es sich dabei nur um ein aus den USA eingeschlepptes Kommerz-Event handelt. Ist das Aushöhlen eines Kürbisses, um daraus einen Deko-Artikel zu schnitzen, überhaupt nachhaltig und zeitgemäß? Wenn man für die Verschwendung unserer Wohlstandsgesellschaft sensibilisiert ist, sind die Bedenken verständlicherweise groß.

Deshalb wollen „die Grünen“ dieses Jahr gegen die immer weiter fortschreitende Verschwendung von Kürbissen während Halloween protestieren und unter dem Hashtag „Hallogreen“ auf dieses Problem aufmerksam machen. Um nicht wieder als „Verbotspartei“ gebrandmarkt zu werden, wurde auch schon ein politisch korrekter Ersatz gefunden: Reisgeister. Hierbei wird einfach mit Mikroskop und Skalpell ein Gruselgesicht in ein Reiskorn geschnitzt. Geschickte Bastler bauen ein, natürlich mit Solarkollektoren betriebenes, LED-Licht ein. Herkömmliche Kerzen sind aufgrund des Schadstoff-Ausstoßes nicht gern gesehen. Ob Wild- oder Basmatireis, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und im Nu hat man eine gruselige Dekoration für den Garten oder die Haustüre.

Machen Sie mit beim grünen Gruselspaß – Ihre Besucher nehmen garantiert Reis aus vor Schreck.

Mehr zu Political Correctness: Lesen Sie hier, was mit Mama Mirácoli passiert ist.

Bilder (bearbeitet):

1) Furfur, Lizenz: Commons:GNU Free Documentation License, version 1.2

2) https://pixabay.com/

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