Drohender Nordstream-Stopp: Gerhard Schröder beantragt 1200km langen Hobbykeller-Ausbau

Die deutsch-russische Ostseepipeline „Nord-Stream 2“ steht weiter unter schwerem Beschuss: Nun hat auch Frankreich, angesichts der jüngsten Proteste um den Oppositionellen Nawalny, einen Baustopp gefordert. Damit wechselt Deutschlands wichtigster Partner innerhalb der EU ins Lager der Pipeline-Kritiker, dem schon andere Staaten wie die USA und Polen angehören. Kann das Mega-Projekt unter diesen Umständen jemals fertiggestellt werden? Droht jetzt das endgültige Aus?

Themenwechsel: In Hannover hat derweil Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder einen 1200km langen Hobbykeller-Ausbau für sein Haus beantragt. Schröder, der als alter Freund Putins gilt und als Vertreter Gazproms im Aktionärsausschuss der Nordstream AG sitzt, begründete den Antrag mit der Erweiterung seiner Modelleisenbahn. Ein Spurwechsel auf den russischen Standard habe seine Anlage vergrößert und die Umbau-Maßnahmen erforderlich gemacht, heißt es dort.

Hinter hohen Bauzäunen konnte unser Reporter vor Ort in Hannover einen Blick auf die Baugrube erhaschen, wo bereits erste Bauaktivitäten zu sehen sind. Eine Ladung riesiger, stählerner Rohr-Segmente wird gerade angeliefert. „Gebt Gas! „Dawai! Dawai!“ herrscht der Altkanzler die Bauarbeiter an, „wir sind hier nicht auf dem SPD-Parteitag!“ Als er unseren Reporter entdeckt, ruft der Altkanzler: „Sehen Sie nicht direkt in die Baugrube, sonst bekommen Sie einen Tunnelblick.“

Mit den Stahlrohr-Segmenten wolle er eine Rutsche für die Nachbarskinder bauen, erklärt der Altkanzler völlig einleuchtend. „Aber statt hier rumzuschnüffeln, darf ich Ihnen lieber einen leckeren russischen Tee anbieten?“

Themenwechsel: Scheinheiligenschein-Reporter vermisst! Er wurde zuletzt beim Tee-Trinken mit einem Alt-Bundeskanzler gesehen. (Sachdienliche Hinweise interessieren uns nicht, wir wollen nämlich keinen Ärger, Anm. d. Red.)

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Fotos (bearbeitet): Pixabay

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