App-gesteuertes Masken-Display sorgt endlich wieder für natürliche Mimik

Sie kennen das Problem: Die inzwischen fast überall zu tragenden Masken rauben uns einen großen Teil der non-verbalen Kommunikation. Denn durch die verdeckten Gesichtszüge fällt die Mimik fast komplett weg. Hat die hübsche Bäckereiverkäuferin über den sexistischen Witz geschmunzelt oder die Nase gerümpft? Ist sie überhaupt hübsch? Vieles bleibt durch die Masken verborgen. Natürlich kann man sich mit Gesten behelfen: Daumen hoch („Schau nach oben“), Mittelfinger („Einen Cappuccino, bitte!“) oder eine schneidende Bewegung am Hals („Zieh dir einen Schal an, es zieht“) werden fast überall verstanden, können aber die Mimik nicht komplett ersetzen.

Zum Glück hat ein findiges Elektronikunternehmen aus China jetzt die perfekte Lösung für dieses Dilemma entwickelt: Mit dem „Mask Display“, einem faltbaren Bildschirm, den man problemlos an jeder Maske anbringen kann, können jetzt individuelle Gesichtszüge dargestellt werden. Per App-Steuerung lassen sich die Bilder mit dem Handy live und passend zur Gesprächssituation wechseln. Selbst kurze Videos sind so abspielbar und verleihen einen Hauch von Normalität. Die Entwickler haben sich dabei bei bestehenden Technologien bedient: Falt-Handys gibt es bereits seit längerer Zeit auf dem Markt und dienten als Grundlage für das „Mask Display“. Dabei konnte durch die vergleichsweise simple Elektronik eine Dicke von nur 3mm erzielt werden. Auch LED-Masken sind bereits seit Beginn der Corona-Krise verkäuflich, doch erst jetzt gibt es einen voll-funktionsfähigen Bildschirm.

Paula B. (27) aus Köln ist begeistert: „Seit ich in der U-Bahn auf dem Display mein Montagmorgen-Gesicht zeige, halten die anderen Fahrgäste endlich wieder genügend Abstand!“

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Weiterlesen: Was die Apple Watch so alles kann.

Fotos (bearbeitet): Pixabay

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