Rätselraten im Zoo von San Diego: Wie haben sich Gorillas mit Corona infiziert?

Wie heute gemeldet wurde, kam es in San Diego (USA) zur ersten nachgewiesenen SARS-CoV-2 Übertragung auf Affen. Im dortigen Zoo wurde das Corona-Virus in Stuhlproben zweier Gorillas nachgewiesen, nachdem die Tiere auffällig husteten.

Besonders die Frage, wo und wie sich die Gorillas zuerst infiziert hatten, treibt den Zoobetreiber um. Denn der Zoo war bereits seit Anfang Dezember für Besucher geschlossen.

Nun gibt es erste Hinweise: Bilder vom Sturm auf das Kapitol am 6. Januar könnten einen oder mehrere der Primaten zeigen. Unter den hunderten Trump-Anhägern ohne Maske und Sicherheitsabstände wäre eine Ansteckung leicht möglich gewesen.

Zoo-Direktor Lewis: „Das FBI wertet momentan Fotos aus dem Kapitol mit modernster Gesichtserkennungs-Technologie aus. Es ist nicht einfach, die Gorillas unter den Trump-Anhängern auszumachen, aber es gibt zumindest einen deutlichen Anfangsverdacht bezüglich einer Teilnahme der Tiere.“

Wie die Gorillas sich unter die Menge gemischt haben könnten und was ihre Agenda war – momentan noch Spekulation. Wahrscheinlich wollten sie inmitten ihrer Artgenossen mit Kot um sich schmeißen. Auch ein seltener Hornochse aus dem Zoo könnte am Sturm auf das Kapitol teilgenommen haben und wird momentan auf eine mögliche Ansteckung untersucht.

Den Gorillas ginge es so weit gut, so Zoo-Direktor Lewis. Leider zeigten sie sich aber nicht kooperativ beim Maskentragen und der Einhaltung der Mindestabstände. „Wahrscheinlich können sie so etwas wie ein Virus, das man mit bloßem Auge nicht sehen kann, gar nicht begreifen. Wir müssen Verständnis zeigen, es sind halt doch keine Menschen.“

Lesen Sie hier, woher das Corona-Virus wirklich stammt.

Fotos (bearbeitet): 1) Shutterstock 2) Pixabay

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